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Digitaler Unterricht

Bei uns am Olympia-Morata-Gymnasium machen wir im zweiten Lockdown mit unserem Betriebssystem sehr gute Erfahrungen. Die Eltern sind, wie obiges Zitat zeigt, überwiegend sehr zufrieden mit dem ganzen Ablauf des Distanzunterrichts sowie der verwendeten Software. Jeder Schultag beginnt mit einem Weckruf, dem „wake-up-call“, bei dem die Anwesenheit der Schüler*innen kontrolliert wird und mit dem der Unterricht startet. Die Klassen 5 bis 7 erhalten ihre Aufgaben für alle Fächer über ein ZUMPad zur Information der Eltern. Für die Älteren werden die Aufgaben direkt von jeder Lehrkraft über die Plattform gestellt.


Auch die Lehrkräfte sind froh darüber, ein stabiles System zur Verfügung zu haben, über die der Unterricht, Konferenzen, Beratung, Kommunikation sowie der Austausch von Materialien laufen können.


Unsere Schüler*innen haben durchaus Spaß daran, mit den unterschiedlichen technischen Möglichkeiten zu arbeiten. Beispielsweise sind die Videokonferenzen für die Jugendlichen eine willkommene Abwechslung zu der Bearbeitung von Arbeitsaufträgen in Papierform. Hier können sie sich sehen und direkt miteinander kommunizieren. Es ist kooperatives Arbeiten in Kleingruppen ebenso möglich wie online ein Quiz zu lösen, PowerPoint-Präsentationen oder ein Brainstorming über die Chatfunktion.


Natürlich hoffen wir alle darauf, dass der Präsenzunterricht wieder zum Regelfall wird. Ganz bestimmt werden digitaler Unterricht und seine vielfältigen Möglichkeiten ein fester und sinnvoller Bestandteil des Lernens und Lehrens am OMG bleiben, denn diese Möglichkeiten und Fertigkeiten sind auch aus dem modernen Studien- und Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken.

Und was sagen die Schüler

Digitaler Unterricht am OMG aus Sicht der SMV


„Erneuter Distanzunterricht“ – Ich gebe zu, als ich das erste Mal wieder davon gehört habe, bin ich verzweifelt. Allein der Gedanke, wieder über Schulcloud zu kommunizieren, dann aber über Nextcloud die Dateien abzurufen, weil der Speicherplatz ansonsten nicht ausreicht, sodass man den ein oder anderen Arbeitsauftrag einfach nicht gefunden hat, falls man ganz viel Glück hatte, kam dann auch noch BigBlueButton für die Videokonferenzen dazu – kurz gesagt: Das pure wiederholende Chaos hat mich an einem sinn- und zweckvollen Unterricht zweifeln lassen.
Aber das OMG hat aus dem Lockdown gelernt, und anstatt sich nun mit Mebis durchzuschlagen, hat sich u.a. Herr Grimmer erfolgreich für MS-Teams an unserer Schule eingesetzt. Zu sagen, es wäre lediglich eine Verbesserung, ist eine große Untertreibung. Wir haben nicht nur das Glück, seitdem Word, PowerPoint und Excel kostenlos auf unserem PC zu haben, sondern wir haben endlich eine Plattform, die alles vereint – Kommunikation, Unterricht und Materialien.

Alle Lehrer*innen haben ihr eigenes Team, worüber sie einfach und problemlos mit ihren Schüler*innen kommunizieren sowie Aufgaben stellen können, die man in einer eigenen Rubrik alle auf einen Blick sieht, mit einer Abgabefrist. Ein Traum für alle! Endlich hat man wieder einen genauen Überblick über alle Hausaufgaben und einen gewissen Druck, diese zu erledigen, falls die eigene Motivation mal wieder im Bett liegen geblieben sein sollte, was ja leider ungeachtet aller Vorsätze immer ab und an der Fall ist.
Ein weiterer Antrieb, der einen vom Ausschlafen bis 11.00 Uhr abhält, ist der Wake-Up Call, der jeden Tag bis 8.30 Uhr beantwortet werden muss. Dieser ist bestimmt keine meiner Lieblingsfunktionen, aber er schafft eine Routine, die mir zugegebenermaßen im Frühjahr ein wenig abhandengekommen ist. So bin ich diesem Tool auch dankbar, nicht jeden Tag aufs Neue allein auf meine Selbstdisziplin angewiesen zu sein, die nach ein paar Wochen allein zu Hause doch erheblichen Schaden nimmt.
Vollkommen fasziniert war ich aber schlussendlich, als die Videokonferenzen ohne größere Probleme funktioniert haben und es sogar für einen nicht technikaffinen Menschen, wie ich es bin, möglich ist, ein Referat online zu halten, ohne dass die PowerPoint-Präsentation keiner sieht und/oder man überhaupt nichts hört. Shakespeare selbst hätte vermutlich nie gedacht, dass er 400 Jahre später mal so modern inszeniert werden würde, wie es in unserem Englischunterricht der Fall war, und ich bin stolz darauf, dass sich dieses Phänomen durch alle Jahrgangsstufen und Fächer zieht.
Man fragt sich immer wieder: Gruppenarbeit online? Ist das überhaupt möglich? Vor einem halben Jahr hätte ich gesagt, ja, mit sehr viel Aufwand und sehr vielen Nerven weniger irgendwie schon. Tja, ich hätte es nie gedacht, aber es geht tatsächlich auch ohne großes Hin- und Her. Eine Datei oder Präsentation in der Gruppe über Teams hochgeladen und alle können darauf zugreifen, sie gleichzeitig bearbeiten – zu jeder Zeit über jedes Gerät. Doch nicht nur das, wir können eigene Videokonferenzen währenddessen starten, den Bildschirm teilen, und das wirklich einfach und unkompliziert. Es ist schön, mal wieder in Kontakt mit anderen zu kommen sowie gemeinsam am Unterricht teilzunehmen. Eben ein kleines Stückchen Gemeinschaft, das jedem guttut, wenn man sonst nur alleine vor seinem Laptop sitzt.

Die Technik hat mich letztes Jahr mehrmals im Stich gelassen, weshalb ich jedes Mal, wenn etwas reibungslos funktioniert, einen Moment lang innehalte und mir kurz denke: Wow, unglaublich, dass das wirklich so geklappt hat, wie ich mir das vorgestellt habe. Es ein bisschen so, wie wenn man am Bahnhof steht und der Zug keine Verspätung hat. Der einzige Unterschied ist, dass ich MS-Teams und damit der Technik jeden Tag ein bisschen mehr vertrauen kann – im Gegensatz zur Deutschen Bahn, weil sie mich eben nicht mehr enttäuscht, sodass ich mein Technik-Trauma langsam, aber sicher überwinden kann.
Mal davon abgesehen, dass ich mich jetzt nicht mehr ganz so schlecht fühle, wenn ich in meiner Bewerbung behaupte, dass ich gut bis sehr gut mit Word, PowerPoint und Excel umgehen kann, da ich mittlerweile nicht nur glaube, dass dies ein*e Personaler*in gerne sieht, sondern ich dank der vielen Übung wirklich davon überzeugt bin, dass es der Wahrheit entspricht. Von einer unberechenbaren Wundertüte zu einer verlässlichen Bildungsmöglichkeit – diesen Prozess hat das OMG endlich gemeistert.
Doch so viele Loblieder ich auch auf MS-Teams singen könnte, ohne unsere Lehrer*innen wäre selbst die beste Plattform sinnlos. Wie viele Stunden sie dafür aufgewendet haben, mit uns alles auszuprobieren, sodass wir eben ohne Angst zum Beispiel ein Referat halten können, kann ich gar nicht mehr zählen. Jeder Zeit haben wir die Möglichkeit, uns an sie mit allen möglichen Fragen zu wenden, den Unterricht, die Technik, aber auch Privates betreffend. Microsoft sichert damit nicht nur unsere Bildung, sondern hält auch unsere Schulfamilie auf Distanz zusammen – das, was das OMG auszeichnet.

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