Ignaz-Schön-Straße 9, 97421 Schweinfurt
Tel: 09721 – 51 369
Ferrara im Jahre 1526: Im Dom der oberitalienischen Stadt wird die kleine Olympia zur Taufe gebracht. Das begabte Mädchen wird am Hof der Este, wo ihr Vater arbeitet, gemeinsam mit Prinzessin Anna d’Este erzogen. Dort lernt sie nicht nur die typischen Fertigkeiten, die Frauen in der Renaissance beherrschen mussten, sondern auch Latein und Griechisch. Ihre Klugheit ist bald weithin bekannt; sie beginnt auch, selbst Gedichte zu schreiben.
Im Jahr 1550 heiratet sie den aus Schweinfurt stammenden Arzt Andreas Grundler, der zum Kreis der Humanisten am Hofe von Ferrara gehörte, und zieht mit ihm nach Schweinfurt, wo Grundler den Posten eines Stadtphysikus, also des Stadtarztes bekommen hat. Dort bewohnen Sie ein Haus in der Brückenstraße 12, das leider nicht mehr erhalten ist.
Aufgrund der Eroberung Schweinfurts im Juni 1554 im Zweiten Markgrafenkrieg durch Albrecht Alcibiades flieht die Familie zu den Grafen von Erbach im Odenwald. Dort erhält Grundler einen Ruf auf einen medizinischen Lehrstuhl an der Universität Heidelberg. Olympia Morata erteilt zunächst Privatunterricht in Griechisch, bald erhält sie als eine der ersten Frauen überhaupt einen Lehrauftrag an der Universität. Jedoch verstarb sie wenig später, am 26.10.1555, an Tuberkulose.
Eine Ehrentafel in der südlichen Seitenkapelle der Heidelberger Peterskirche erinnert noch an sie. Postum erschienen in Basel ab 1558 mehr als 50 Briefe sowie einige Gedichte, Übersetzungen und andere kleinere Schriften Olympia Moratas. In Schweinfurt erinnert das Denkmal in der Brückenstraße an die Namensgeberin unserer Schule, eine der gelehrtesten und bedeutendsten Humanistinnen der europäischen Geistesgeschichte.
Weshalb Olympia Morata die perfekte Namensgeberin für unser Gymnasium ist, lässt sich leicht anhand der folgenden Übersichten, erarbeitet von einer Schülerin unserer Schule, über ihr Leben, Werk und Denken verstehen und nachvollziehen. Wir sind als Schulgemeinschaft stolz auf unsere Namenspatronin und verstehen das Leben und Wirken der Olympia Morata als wertvolles Erbe und inspirierende Verpflichtung.
Unser Schulhaus, das sind:
Tel: 09721 - 51 369
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Das körperliche und seelische Wohlbefinden aller Mitglieder der Schulfamilie, v. a. unserer Schülerinnen und Schüler, ist uns besonders wichtig. Daher arbeiten wir eng im Kollegium, mit den Eltern und externen Beratern zusammen. Die Inklusion von Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigung hat bei uns einen hohen Stellenwert. Die konstruktive Zusammenarbeit mit den betroffenen Schülerinnen und Schülern und deren Eltern ist dabei für uns selbstverständlich.
Wir unterstützen Schülerinnen und Schüler bei persönlichen Lernproblemen durch individuelle Lernförderung. Besonders begabte, interessierte und leistungsstarke Schülerinnen und Schüler sprechen wir mit einem zusätzlichen inner- und außerschulischen Lernangebot an, weswegen wir u. a. Teil der bundesweiten Initiative „Leistung macht Schule“ sind. Im Allgemeinen setzen wir uns engagiert für die Stärkung der Selbstkompetenz der Schülerinnen und Schüler ein, damit sie auf sich selbst vertrauen und zuversichtlich in die Zukunft blicken. Mit einer lebensnahen Berufs- und Studienorientierung unterstützen wir unsere Schülerinnen und Schüler bei ihren beruflichen Zukunftsentscheidungen.
Der Lernerfolg unserer Schülerinnen und Schüler ist für uns von entscheidender Bedeutung. Unsere wissenschaftlich hervorragend ausgebildeten Lehrkräfte fördern sowohl im regulären Unterricht sowie in Wahlfächern als auch mittels fachlich ausgerichteter Schülerwettbewerbe und Projekte den Kompetenzerwerb unserer Schülerinnen und Schüler. Dabei fordern wir von unseren Schülerinnen und Schülern Leistungsbereitschaft, Selbstständigkeit, die Übernahme von Verantwortung und Einsatz für das Gelingen von Teamarbeit. Durch Differenzierung der Lernprozesse werden wir den unterschiedlichen Voraussetzungen unserer Schülerinnen und Schüler gerecht. Wir entwickeln unsere Schule pädagogisch stetig weiter, damit sie den Herausforderungen der sich verändernden Lebenswelt kompetent begegnen kann.
Wir professionalisieren uns besonders pädagogisch und didaktisch mit Blick auf die Digitalisierung und die neuen Medien. In Fortbildungen und mittels kollegialer Hospitationen erweitern alle Lehrkräfte regelmäßig und mit Eigeninitiative ihre fachlichen und pädagogischen Qualitäten.
Wir Schülerinnen und Schüler zeigen Interesse und Engagement für unseren Lernerfolg und würdigen das breitgefächerte Lernangebot des OMG durch angemessenes und wertschätzendes Verhalten im Unterricht.
Wir haben das Ziel, dass unsere Schülerinnen und Schüler Politik und Gesellschaft verstehen und dazu bereit sind, die freiheitlich-demokratische politische Ordnung der Bundesrepublik als mündige Staatsbürgerinnen und –bürger verantwortungsbewusst mitzutragen und ihre Werte zu leben. V. a. die gesellschaftspolitischen Fächer im Allgemeinen und viele inner- und außerschulische Veranstaltungen im schulischen Alltag setzen sich für dieses Ziel ein. Besonders im Sozialwissenschaftlichen Zweig mit seinen vielfältigen Projekten und Praktika erwerben unsere Schülerinnen und Schüler ein vertieftes Verständnis für gesellschaftliche, politische, wirtschaftliche und soziale Zusammenhänge sowie soziale Schlüsselqualifikationen. Unsere Kooperationspartner und Unterstützer v. a. aus Wissenschaft, Wirtschaft, Gesundheit und Politik bereichern unseren Unterricht und unsere Projekte.
Im Sinne der eigenverantwortlichen Schule engagieren sich alle Lehrkräfte im Rahmen der Schulentwicklung bei der Lösung von Problemen und der Erstellung von Konzepten zur persönlichen Weiterentwicklung, zur organisationalen Entwicklung unserer Schule und zur Sicherung und Steigerung der Qualität unseres Unterrichts.
Unsere Schule lebt von der von uns erwarteten Motivation und Eigeninitiative der Schülerinnen und Schüler. Wir Schülerinnen und Schüler engagieren uns daher mit Blick auf unsere Interessen und beteiligen uns v. a. im Rahmen der Schülermitverantwortung aktiv an der Mitgestaltung und Entwicklung unserer Schule.
Unser Unterricht sowie unsere Projekte und Exkursionen befähigen unsere Schülerinnen und Schüler zur aktiven Gestaltung einer ökologisch verträglichen und sozial gerechten Umwelt für die Erhaltung der Vielfalt des Lebens in einer global gerechten Welt. Dabei führen wir ökologische, ökonomische und soziale Aspekte zusammen. So verstehen die Schülerinnen und Schüler Zusammenhänge und Herausforderungen unserer verletzlichen Welt wie den menschengemachten Klimawandel, die Bedrohung der Biodiversität und die Verschmutzung der Ozeane.
Wir leisten einen Beitrag zur globalen Gerechtigkeit, indem wir an unserer Schule den fairen Handel fördern. Die Schülerinnen und Schüler erfahren durch praktisches Tun ihre Selbstwirksamkeit und sind motiviert für verantwortungsbewusstes, nachhaltiges Handeln auch über ihren Schulbesuch hinaus. Sowohl wir Lehrkräfte als auch wir Schülerinnen und Schüler nehmen den achtsamen Umgang mit uns selbst und unserer Umwelt als Grundlage für unser Wirken.
Wir Schülerinnen und Schüler achten daher verstärkt auf unverpackte Lebensmittel und Mülltrennung im Schulalltag und engagieren uns für Aktionen gegen den Hunger.
Wir erziehen unsere Schülerinnen und Schüler zu weltoffenen und weltgewandten jungen Menschen, die die Vielfalt der Kulturen wertschätzen und Unterschiede in Sprachen, Traditionen und Religionen anerkennen. So entwickeln sie die Haltung, dass Diversität eine Chance ist, um voneinander zu lernen und sich den Herausforderungen der globalisierten Welt zu stellen.
Gerade im Sprachlichen Zweig erlangen die Schülerinnen und Schüler solide und umfassende sprachliche Kenntnisse in modernen Fremdsprachen, um verschiedenste Kommunikationssituationen einer global vernetzten Welt souverän zu bewältigen. Wir schaffen Begegnungsräume für einen interkulturellen Austausch.
Wir Schülerinnen und Schüler lassen uns auf den Perspektivwechsel zwischen Fremdem und Vertrautem ein, der zum Abbau von Vorurteilen, wechselseitigem Verständnis, Respekt und der Klärung von Fragen zur eigenen Identität beiträgt.