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Den ersten Schritt auf unserem gemeinsamen Weg zur Klimaschule Bayern machten wir an unserem „Klimatag“ am 16. Oktober 2024. Da man sich als Reisender nicht hungrig auf den Weg machen sollte, startete der Tag für die 5. bis 11. Klassen mit einem fairen, regionalen und saisonalen Frühstück. Hierfür wurde das Müsli im Reformhaus besorgt, die Eier kamen vom Bauernhof ums Eck und die Brötchen vom ortsansässigen Bäcker, Tee und Kaffee stammten aus dem fairen Handel. Während des Frühstücks wurden zudem alle Schülerinnen und Schüler über Ziele, Maßnahmen und Möglichkeiten der Umsetzung des Projekts Klimaschule am OMG informiert:
Zunächst wurde für das Kalenderjahr 2024 eine CO2-Bilanz unserer Schule erstellt, in die alle Bereiche des Schulalltags einfließen, z.B. die Menge des verbrauchten Kopierpapiers, Heizung und Wasser, der CO2-Ausstoß für Fahrten zur Schule oder ins Schullandheim. Anschließend wurden in einem schulinternen Klimaschutzplan alle Maßnahmen, die wir bereits zum Schutz des Klimas und unserer Umwelt umsetzen und künftig umsetzen wollen, zusammengefasst. Dadurch wollen wir unseren Beitrag zum Klimaschutz leisten und zeigen, dass dabei auch viele kleine Schritte ein wichtiger großer Schritt in die richtige Richtung sein können.
Nach dieser kulinarischen und theoretischen Einstimmung widmeten sich alle Klassen verschiedenen Nachhaltigkeitsprojekten. Die Klassen 5b und 5c bastelten beispielsweise aus Konservendosen, altem Geschenkpapier, Kronkorken und Verpackungsschalen Musikinstrumente wie Rasseln und Kastagnetten bzw. aus bunten Blättern und alten Gläsern herbstliche Windlichter. Tierisch-bunte Tisch- und Zimmerdeko entstand im Klassenzimmer der 8b aus alten Eierkartons, während die Klasse 8c aussortierte Kleidungsstücke aufwertete, indem sie daraus Taschen und Mützen nähte. In der 10b wurden aus Stoffresten Abschminkpads für die abendliche Hautpflegeroutine angefertigt. Einige Klassen setzten sich das sportliche Ziel, direkt etwas für die Umwelt rund um unser Schulgebäude zu tun, und brachen mit Müllsäcken und Handschuhen bewaffnet zum „Plogging“ auf. Der Begriff „Plogging“ setzt sich auf den Bestandteilen „plocka“ (schwedisch für „aufheben“) und „Jogging“ zusammen und steht für eine Natursportart, bei der die Vermüllung der Landschaft bekämpft wird. Unsere Schülerinnen und Schüler befreiten während des Joggens unter anderem die Beete um die Schule herum, aber auch die Grünanlage „Am Schuttberg“ von Müll und entsorgten diesen anschließend fachgerecht.
Um die Ergebnisse der Schulfamilie zu präsentieren, öffneten sich in der 5. Stunde die Klassenzimmertüren für einen Gallery Walk. Dabei waren Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte dazu eingeladen, durch die Klassenräume zu schlendern und sich die Workshop-Ergebnisse der anderen Klassen anzusehen. Ergänzend konnte der Klimawandel mit seinen Auswirkungen in verschiedenen Regionen der Welt durch altersgerechte Filme und Aufgaben vertieft werden.
Mit großem Engagement auf allen Seiten konnten wir diesen ersten Schritt auf dem Weg zur Klimaschule gemeinsam meistern. Und die Spaß- und Erkenntnis-Bilanz des Klimatages (je nachdem, ob „upgecycelt“ oder „geploggt“ wurde) lag am Ende des Schultages sicherlich bei 100 %!
Britta Soens für das Projektteam „Klimaschule“ am OMG
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