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Die 10a besucht im Rahmen des Geographie-Unterrichts das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft zum Thema „Bioökonomie“
Plastik, Farben oder Kleidung – Erdöl steckt in diesen und vielen weiteren Produkten unseres Alltags. Aber Erdöl wird knapp und belastet die Umwelt. Durch den wirtschaftenden Menschen werden landwirtschaftliche Flächen vernichtet, Böden degradiert und Moore ausgetrocknet, mit weiteren schädlichen Auswirkungen auf das Weltklima. Die Bioökonomie treibt den Wandel zu einem nachhaltigen und klimaneutralen Wirtschaftssystem voran. In der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Ausstellung auf dem Schiff „MS Wissenschaft“, das nur wenige Tage an der Schweinfurter Mainlände vor Anker lag, wurden alternative Produkte aus biobasierten Rohstoffen vorgestellt. Die Schülerinnen und Schüler der 10a befassten sich an interaktiven Stationen mit Plastik aus Wiesengras, Schuhen aus Algen, Möbel aus Popcorn und Geschirr aus gepresstem Kaffeesatz. Für alle war auch neu, dass Pilze Wäsche säubern und Bakterien Strom erzeugen können. Die Zunahme der Weltbevölkerung, sich zuspitzende Land- und Wassernutzungskonflikte sowie eine dramatisch abnehmende Artenvielfalt erfordern auch neue Wege in der globalen Landwirtschaft, von denen einige anschaulich aufgezeigt wurden, wie z. B. Indoor-Farming, proteinreiche Nahrungsmittel aus Insekten sowie Schädlingsbekämpfung durch Duft- statt Giftstoffe. Ihre eigenen nachhaltigen Ideen konnten die Schülerinnen und Schüler dann an einem „Baum der Ideen“ anbringen, der dadurch weiter wuchs.
Barbara Schug

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